Muss der Bevollmächtigte stets in die Registrierung seiner Daten schriftlich einwilligen?

Nein. Die Registrierung kann auch ohne diese Einwilligung erfolgen. Der Bevollmächtigte wird von der Eintragung automatisch durch das Zentrale Vorsorgeregister der Bundesnotarkammer unterrichtet.
§ 4 der Vorsorgeregister-Verordnung geht zwar von dem Grundsatz aus, dass der Bevollmächtigte schriftlich gegenüber dem Register in die Speicherung seiner Daten einwilligen muss. Die Eintragung kann aber auch ohne diese Einwilligung erfolgen.

Der Bevollmächtigte wird von der Eintragung automatisch unterrichtet und könnte dann die Löschung der ihn betreffenden Daten verlangen.

Es empfiehlt sich also in jedem Fall, dass Vollmachtgeber und Bevollmächtigter die Angelegenheit zuvor besprechen, um Überraschungen und Missverständnisse zu vermeiden. In der Regel wird dies auch deshalb erforderlich sein, um die Wirksamkeit der Vollmachtserteilung (empfangsbedürftige Willenserklärung) sicherzustellen.